April 2011: Wenn ich mal nicht weiter weiß, bild ich einen Arbeitskreis!

Geschrieben von Anja Hoffmann. Veröffentlicht in Damen in Herrenmannschaften

Aufgrund des Aufrufs im "Plopp" schrieb ich eine  Email an den Präsidenten des HTTV. Erst freute ich mich über den Aufruf, aber nachdem ich ihn mehrmals gelesen hatte, kamen mir erste Zweifel. Die aufgelisteten Themenbereiche beinhalten in keiner Weise den Kern unseres Antrags, nämlich der Einsatz von Damen in Herrenmannschaften! Es geht dem HTTV in erster Linie darum, den weiblichen Nachwuchs zu fördern und mehr Mädchen für TT zu begeistern. Was sehr löblich ist!!! Aber leider gehen darüber hinaus die "älteren Mädchen" Winken, sprich Damen meines Alters, vergessen!

Lieber Sportkamerad Englisch,

natürlich bin ich als Mitinitiatorin des Antrags "Damen in Herrenmannschaften" sehr an der weiteren Diskussion interessiert und  würde  mich auch gern aktiv einbringen.

Leider ist es mir organisatorisch und zeitlich nicht möglich, weite Fahrten nach z.B. Pohlheim o.ä. zu machen. Ich bin nicht nur aktive Spielerin sondern auch noch Klassenleiterin zweier Jugendklassen, somit auch im Kreisvorstand, muss zu Jugendleitersitzung, zur Klassenleitersitzung und zum Kreistag. Dann bin ich noch im Vereinsvorstand und habe einmal monatlich Vorstandssitzung. Neben dem TT bin ich noch in unserem Heimatverein im Vorstand tätig und in der Kirchengemeinde.Da bleibt keine Zeit für eine weitere Arbeitsgruppe und zu Hause gibt es demnächst die rote Karte!


Vielleicht ließe sich aber eine Lösung finden, wie ich mich trotzdem an der Ergebnisentwicklung beteiligen könnte? Mir liegt sehr viel daran und ich würde mich sehr gerne mit meinem Standpunkt und meinen Erfahrungen einbringen! Vielleicht fällt uns dazu eine Möglichkeit ein? Zum Beispiel könnten wir telefonisch oder per Email die anstehenden Fragen und Bedenken des HTTV erörtern und dies dann in die AG tragen. 

Allerdings vermisse ich in der Auflistung der Themenbereiche den Punkt "Damen in Herrenmannschaften". Ich befürchte, dass es wieder daraufhinausläuft, dass darüber diskutiert wird, wie man mehr  Damenmannschaften ins Leben rufen kann (z.B. Verminderung der Spielstärke) und nicht, den betroffenen Damen, für die dieser Antrag gestellt wurde, zu helfen. In unseren Randgebieten wird es in naher Zukunft nicht mehr Damen als jetzt geben und den Damen, die es betrifft, wird damit nicht geholfen. Oder sollte das unter dem Punkt "Sonderregelungen" berücksichtigt werden?

 

Mit sportlichen Grüßen

 

 Anja Hoffmann

 www.TTC-Lorchhausen.de

April 2011: Quo Vadis Damen-Tischtennis, Aufruf HTTV im "Plopp"

Geschrieben von Anja Hoffmann. Veröffentlicht in Damen in Herrenmannschaften

Aufruf in Plopp 08/11

Mitarbeiterinnen für AG gesucht 

Pohlheim (khs/ne) Zur HTTV-Beiratstagung am 19.03.2011 lag zum wiederholten Mal ein Antrag vor, das Mitwirken von Damen in Herrenmannschaften auch auf Bezirksebene zu ermöglichen.

 

 

Der entsprechende Antrag des Rheingau-Taunus-Kreises wurde mehrheitlich abgelehnt. (Anm.: Vom HTTV-Vorstand! Die Kreise waren mehrheitlich dafür!) Es bleibt für die kommende Spielzeit 2011/2012 bei der bisherigen Regelung, dass Damen auf Kreisebene (Kreisliga bis 3. Kreisklasse) in Herrenmannschaften gemeldet und eingesetzt werden dürfen, sofern der Kreistag einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. Dies trifft derzeit auf nahezu alle Kreise im HTTV zu.

 

Da ein Teil der insgesamt 47 anwesenden Beiratsmitglieder für den Antrag gestimmt hat, ist zu erkennen, dass die hessische TT-Familie hier offensichtlich gespalten ist.

 

Infolgedessen soll nun auf Vorschlag  und unter Leitung des HTTV-Präsidenten eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die ergebnisoffen alle den Damen-Spielbetrieb betreffenden Details diskutieren und konkrete Änderungsvorschläge erarbeiten und ggfs. dem Beirat vorlegen soll.

 

Folgende Themenbereiche sollen auf den Prüfstand kommen:

 

-Ligenstruktur im Damenbereich

-Mannschaftsstärke

- Spielsysteme

-Einbindung von Mädchen (SBE)

-Sonderregelungen

 

Seitens des Verbandsvorstands wird neben dem Präsidenten die Ressortleiterin Jugendsport Andrea Heckwolf dieser Arbeitsgruppe angehören. Wir hoffen, dass sich weitere Personen für eine Mitarbeit finden werden.

 

Der HTTV sucht kreative Frauen und Spielerinnen,  die sich mit eigenen Überlegungen und Vorschlägen einbringen wollen.

 

Interessierte melden sich bitte umgehend bei:

 

Dr. Norbert Englisch

Großen-Busecker-Str. 59

35418 Buseck

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schriftlich an. Gerne können auch noch nähere Modalitäten im persönlichen Gespräch abgeklärt werden.

 

Die AG soll im Laufe dieses Kalenderjahres ca. 2-3 Mal zu Gesprächen zusammenkommen.

 

Die Überlegungen  und erarbeiteten Vorschläge sollen anlässlich eines Anfang Dezember 2011 stattfindenden Workshops des Verbandsvorstandes mit den Vertretern der Bezirke und Kreise auf deren Umsetzbarkeit hin diskutiert und ggfs. Zur nächsten Beiratstagung beschlussreif  vorbereitet werden.

April 2011: Unsere Reaktion auf die Ablehnung

Geschrieben von Anja Hoffmann. Veröffentlicht in Damen in Herrenmannschaften

April 2011: Reaktion auf Ablehnung

Verein - Damen in Herrenmannschaften

 

Email an den Präsidenten des HTTV, Norbert Englisch, nach der Ablehnung  des Antrags. Bis heute haben wir keine Stellungnahme zur Ablehnung erhalten, d.h. eine Begründung der Ablehnung liegt uns leider nicht vor.

Mit Enttäuschung habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Antrag des Tischtennis-Kreises Rheingau-Taunus, der den Einsatz von Damen in Herrenmannschaften auf Bezirks-ebene ermöglichen sollte, mit Mehrheit abgelehnt wurde. Obwohl  mir die Gründe der Ablehnung nicht bekannt sind und ich sie vermutlich auch nicht nachvollziehen könnte, akzeptiere und respektiere ich die demokratisch zustande gekommene Entscheidung.

Auch wenn auf meine bisherigen Schreiben und auch auf den Leserbrief unseres Pressewartes im PLOPP zu diesem Problem nie eine Reaktion des Verbandes erfolgt ist, gehe ich davon aus, dass unsere Argumentation zu dem Problem bekannt zu sein dürfte.

Ich habe nun eine 12- jährige Tochter, die zurzeit recht erfolgreich als einziges Mädchen  in der Jugend-Bezirksliga-Mannschaft des TTC Lorchhausen aktiv ist. Irgendwann wird sie dem Jugendalter entwachsen sein und nach dem heutigen Stand der Dinge müsste man froh sein, dass sie nie eine Spielstärke erreicht, die über die Herren Kreisliga hinausgeht. Welche Möglichkeiten hätte sie ansonsten, leistungsgerecht in einer reinen Damenmannschaft zu spielen?

Die erste Möglichkeit wäre nun ein Wechsel in einen anderen Landesverband in eine der zahlreichen Damenmannschaften von  Hassia Bingen, was aber nur auf den ersten Blick eine nachdenkenswerte Alternative darstellt. Immerhin liegt der Rhein dazwischen und bei einer Rheinfähre, die in den Wintermonaten den Betrieb spätestens um 22:00 einstellt, beantwortet sich die Frage eigentlich schon von selbst. Es sei denn, man hält dann einen Umweg über die Rheinbrücke Mainz/Wiesbaden für zumutbar.

Eine weitere Möglichkeit wäre „natürlich“ auch der Verbleib im eigenen Kreis. Die nächsten Möglichkeiten hier höherklassig in einer Damenmannschaft zu spielen, wären die beiden Vereine TV Wehen bzw. TG Oberjosbach. Einfache Fahrtstrecken von 40 Kilometern und mehr sind aber wohl bei bestem Willen nicht zumutbar.

Was wird also passieren, wenn sie im Erwachsenenalter eine entsprechende Spielstärke erreicht? Wenn es gut geht, bleibt sie dem Sport erhalten und spielt auf Kreisebene in einer Herrenmannschaft. Wenn nicht, hängt sie den Schläger ganz einfach an den Nagel, wenn keine Entwicklungsmöglichkeiten erkennbar sind. Und wieder hätte man eine Dame weniger im Spielbetrieb.

Wir nennen hier lediglich dieses Beispiel, um die Problematik deutlich zu machen. Leider ist dieses Beispiel kein Einzelfall! Uns ist u.a. ein Fall bekannt, in dem der Jugendtrainer die Aussage machte, keine Mädchen mehr zu fördern, da diese ab einem bestimmten Alter für den Verein verloren wären!

Die aufgezeigten Probleme gibt es auch in anderen Vereinen, die auf Grund ihrer Größe und Lage einfach keine Damenmannschaft stellen können. Denn selbst wenn in Zukunft z.B. bei den Damen mit 3er-Mannschaften gespielt werden dürfte  und eine gestellt werden könnte – gegen wen sollte diese Mannschaft im Kreis denn spielen???

Bevor dieses Problem in Arbeitskreisen diskutiert wird - was sich wahrscheinlich über Monate wenn nicht sogar Jahre hinziehen wird- könnte ein Kompromiss geschlossen werden:

WSO 1.11.7.1 besagt, dass gemischte Mannschaften auf Kreisebene starten dürfen. Auf dieser Basis könnte die Möglichkeit der Ersatzstellung von Damen in Herrenmannschaften auch auf Bezirksebene gegeben werden. Auf Bezirksebene startet zwar grundsätzlich eine reine Herrenmannschaft, allerdings ist dadurch nicht explizit die Ersatzstellung durch Damen ausgeschlossen. Die gemeldete Mannschaft bleibt unverändert (z.B. Sollstärke), Damen würde aber das Ersatzspielrecht zustehen.

Dies würde den stärkeren Damen zumindest noch eine Spielmöglichkeit auf höherer Ebene einräumen und wäre kein größerer Eingriff in bestehende Strukturen.

Die betroffenen Vereine würden sich sehr freuen, wenn es -unabhängig vom Arbeitskreis- kurzfristig zu diesem Kompromiss kommen würde.

   

 Dies liegt heute (07.04.11)  zwei Wochen zurück und wie bei den vorherigen Emails erfolgt auch hier leider keine Reaktion seitens des HTTV.

März 2011: Landesportbund zum Thema Frauen

Geschrieben von Anja Hoffmann. Veröffentlicht in Damen in Herrenmannschaften

Landesportbund zum Thema Frauen

Auf der Website des Landessportbundes Hessen erscheinen folgende Artikel:

Frauen im Sport - Positiv in die Zukunft

Frauen und Männer im Blick behalten - Gender Mainstreaming

Leider wohl auch nur leere Worte, denn auf unsere Anfragen mit der Bitte um Unterstützung bekam unser Pressewart eine Absage und unsere Spielerin leider überhaupt keine  Antwort.... 

 

Positiv in die Zukunft

Wir halten es für wichtig, zur Veränderung der Strukturen beizutragen, diese frauenfreundlicher und motivierend für neue Mitarbeiterinnen zu gestalten.

Obwohl die Frauen in Deutschland in den vergangenen rund einhundert Jahren durchgesetzt haben, dass sie ebenfalls öffentlich Sport treiben dürfen, bleibt noch viel zu tun, um die Gleichberechtigung von Mann und Frau auch im Sport, seinen Vereinen und vor allem in seinen organisatorischen Hierarchie-Ebenen voran zu treiben. Packen wir es an, denn gemeinsam sind wir stark.

Sollten Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen an uns haben - nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Landessportbund Hessen e.V.
Karin Bauer
Grundlagen des Sportsystems
Sachgebietsleitung Frauen im Sport
Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt
Tel.: 069/6789-448, Fax: 069/6789-109
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Februar 2011: Allein unter Männern

Geschrieben von Matthias Ott. Veröffentlicht in Damen in Herrenmannschaften

Allein unter Männern


TTC 1953 Lorchhausen wünscht sich den Einsatz von Frauen in Bezirksklassen

Am 19.03.2011 findet die Beiratssitzung des Hessischen Tischtennisverbands statt. Neben vielen anderen Entscheidungen wird der Beirat über einen Antrag des Kreises Rheingau-Taunus entscheiden, der es Frauen erlauben würde in Herrenbezirksklassen zu spielen. Die bisherige Regelung lässt es nur zu, dass Frauen in Herrenkreisligen und -klassen spielen.

As Tischtennisverein mit zwei aktiven Spielerinnen im Herrenspielbetrieb werden wir von dieser Entscheidung direkt betroffen sein. Deswegen möchten wir zu dieser anstehenden Entscheidung Stellung nehmen.

Der TTC Lorchhausen 1953 e.V. ist ein kleiner Tischtennisverein im Westen Hessens. Der Verein nimmt eine Randlage im Gebiet des Hessischen Tischtennisverbandes ein. Im Westen und im Süden liegt teilweise durch den Rhein markiert die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Der Verein hat drei Nachwuchsmannschaften und fünf Herrenmannschaften im aktiven Spielbetrieb des HTTV.

Wegen der zunehmenden Landflucht mit schwindender Bevölkerungszahl, wegen unserer geographischen Randlage und wegen den üblichen Nachwuchssorgen im Tischtennissport ist eine Mitgliedergewinnung für uns sehr schwierig. Versuche eine Damenmannschaft aufzubauen, sind in den letzten Jahrzehnten leider immer wieder daran gescheitert.

Trotz der schwierigen Ausgangslage fühlt sich unser Verein dem „Gender Mainstreaming“1 verpflichtet und versucht es umzusetzen. Deshalb wurden die wenigen Frauen in unserem Verein, die am aktiven Spielbetrieb teilnehmen wollten, nicht gebeten sich einen neuen Verein zu suchen, sondern mit aller Selbstverständlichkeit in den Herrenspielbetrieb integriert.

Seit einigen Jahren hat unsere Spielerin Anja Hoffmann das spielerische Niveau auch über die Kreisliga hinaus bei den Herren konkurrenzfähig zu sein. Doch der sportliche Aufstieg in die Bezirksklasse bleibt ihr auf Grund der o.g. Regelung verwehrt.

Ein erster Antrag, nach dem Frauen in Hessen auch in der Bezirksklasse bei den Herren hätten mitspielen können, scheiterte bei der Beiratssitzung 2010 aus formalen Gründen. Da uns das Thema im letzten Jahr keine Ruhe lies, engagierten wir uns in der aktuellen Diskussion um das Thema „Frauen im Männerspielbetrieb“.

Als Argument wurde uns nicht zuletzt von Verbandsseite entgegen gehalten, dass sich unsere Spielerin für ihre sportlichen Ambitionen einen Verein mit einer höherklassigen Damenmannschaft suchen könnte. Doch diese Argumentation halten wir aus mehreren Gründen für diskriminierend und auch vereinsschädigend.

  • Die Spielerin ist voll in unseren Verein integriert. Sie ist Vorstandsmitglied, Webmaster der Vereinshomepage und organisiert den jährlichen Vereinsausflug. Sie ist mit vielen Vereinsmitgliedern befreundet. Es ist für Männer selbstverständlich, dass sie Tischtennis in dem Verein betreiben, wo sie sich selbst verwirklichen, sich wohl fühlen und Freunde haben und dabei den Sport auf ihrem Spielniveau ausüben. Soll es diese Möglichkeit für Frauen nicht geben?
  • Bezogen auf das Spielniveau müsste Anja Hoffmann vermutlich in der Verbandsliga Damen des HTTV spielen. Zum nächsten Verein in der Verbandsliga West Damen beträgt die Anfahrtsstrecke für Anja Hoffmann 60km. Dies ist eine ökonomische und organisatorische Zumutung, insbesondere wenn man eine Familie mit minderjährigen Kindern hat.
  • Die minderjährigen Kinder von Anja Hoffmann spielen im TTC Lorchhausen 1953 in den Nachwuchsmannschaften Tischtennis. Selbstverständlich wollen Eltern gerne gemeinsam mit ihren Kindern Sport treiben und selbstverständlich sollte es ihnen freigestellt sein, dies in dem Verein zu machen, in dem sie als Spielerinnen und Spieler aktiv sind.
  • Wenn in unserem Verein Tischtennis für Frauen sportlich nicht mehr attraktiv ist, werden auch unsere Bemühungen weitere Mädchen und Frauen für unseren Sport zu gewinnen scheitern. Gender Mainstreaming wird dann nur noch eine Worthülse sein ohne inhaltlichen Wert.

In anderen Tischtennisverbänden (u.a. Bayern und Schleswig-Holstein) ist es Frauen gestattet auf Bezirksebene am Herrenspielbetrieb teilzunehmen. Der deutsche Tischtennisbund lässt dies ausdrücklich zu.

Beim HTTV dürfen Mädchen in männlichen Nachwuchsmannschaften auch auf Bezirksebene spielen. Sollen diese Mädchen ihren Ausbildungsverein verlassen, wenn sie erwachsen sind, da sie mit ihren männlichen Altersgenossen nicht mehr zusammen spielen dürfen? Wahrscheinlich ist, dass eine junge Frau in dieser biographischen Umbruchphase (mit Berufseinstieg und sich anbahnender Familienplanung) eher den Sport aufgibt.

Wir hoffen, dass der Beirat des HTTV eine Entscheidung fällt, die den aktiven Frauen in unserem Sport gerecht wird und mit dem Gender Mainstreaming vereinbar ist.

  

Dr. Matthias Ott
Pressewart des TTC Lorchhausen 1953

1)Gender Mainstreaming  bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen. Verpflichtungen zur Umsetzung einer effektiven Gleichstellungspolitik im Sinne des Gender Mainstreaming ergeben sich sowohl aus internationalem Recht als auch aus unserem nationalen Verfassungsrecht. Alle Sportverbände und damit auch Sportvereine sind deshalb prinzipiell dem Gender Mainstreaming verpflichtet. (Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) 

 

Hallenzeiten

Dienstag 19.30-22.00 Uhr Erwachsene (+Hobby)               Samstag 11.00-13.00 Uhr Nachwuchstraining 
Mittwoch 16.00-17.00 Uhr  Leistungsgruppe Nachwuchs   Samstag 13.00-22.00 Uhr Heimspiele
Freitag 16.00-17.30 Uhr Bambinis und Nachwuchs   Sonntag 10.00-22.00 Uhr Heimspiele
Freitag 18.00-22.00 Uhr Erwachsene (+Hobby)